Saison 2017/2018 des WKO Heilbronn wurde vorgestellt

Die Saison 2017/2018 des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn steht unter dem Motto „Entdeckungen“ mit dem Leitgedanken: „Entdecken kann nur, wer stets neugierig bleibt.“ Das Universum der Musik bietet unbegrenzten Reichtum, den es für das Württembergische Kammerorchester Heilbronn und das Publikum in der Einmaligkeit jedes Konzertmoments gemeinsam zu entdecken gilt:

ABONNEMENTKONZERTE
In der Saison 2017/2018 veranstaltet das Württembergische Kammerorchester Heilbronn wieder seine Heilbronner und Ulmer Abonnementreihen – mit zehn Heilbronner und fünf Ulmer Konzerten. Ruben Gazarian wird in seiner 16. und letzten Saison als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des WKO in fünf Heilbronner Konzerten und in vier Ulmer Konzerten am Pult stehen.

Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn greift dabei etwa in die sinfonische Wundertüte eines Joseph Haydn und erarbeitet vier Sinfonien, die das Orchester zum ersten Mal aufführen wird. Samuel Barbers Violinkonzert ist ebenfalls ein Neuling im Repertoire des WKO. Aber auch unbekanntere Komponistennamen wie der Klassiker Joseph Martin Kraus, der französische Cellist und Komponist Jean-Baptiste Janson, der Tscheche Vilém Tauský oder der nordische Nationalheld Carl Nielsen stehen auf dem Saisonprogramm. Pēteris Vasks‘ Violakonzert, gespielt vom Weltklasse-Bratscher Maxim Rysanov, wird mit dem WKO und Chefdirigent Ruben Gazarian deutsche Erstaufführung in Heilbronn feiern. Das Orchester erschließt den großen Sinfoniker Gustav Mahler und sein „Lied von der Erde“ kammermusikalisch neu und begegnet dem französischen Impressionisten Claude Debussy zu Ehren seines 100. Todesjahres.

CHINA-TOURNEE
Im September 2017 bricht das WKO nach 2013 wieder als musikalischer Botschafter Heilbronns, Deutschlands und Europas zu einer ausgedehnten Tournee in die Kulturzentren im Osten Chinas auf. Das Orchester präsentiert sich in 11 Städten in reiner Streicherbesetzung mit seinem Konzertmeister Zohar Lerner als Solist und Chefdirigent Ruben Gazarian in Werken von Mozart, Mendelssohn und Tschaikowsky.

NEUJAHRSKONZERT 2018
Das Neujahrskonzert 2018, das letzte unter der Leitung von Ruben Gazarian als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter, stellt den russischen Komponisten Peter I. Tschaikowsky und seine Vertonungen von drei Liebesgeschichten in den Fokus. Ausschnitte aus der Oper „Eugen Onegin“ mit der armenischen Sopranistin Karine Babajanyan, die Fantasie-Ouvertüre „Romeo und Julia“ sowie eine Auswahl aus der Ballettmusik „Dornröschen“ sind der Stoff für den traditionell groß-sinfonisch klingenden Jahresanfang.

CD-BOX // WKO LIVE – 15 JAHRE RUBEN GAZARIAN
Im September 2017 feiert Ruben Gazarian sein 15-jähriges Jubiläum als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn. Zu diesem Anlass erscheint im Sommer 2017 eine fünfteilige CD-Box mit ausgewählten Live-Aufnahmen von Orchesterwerken aus den Heilbronner Konzertprogrammen der vergangenen 15 Jahre in limitierter Auflage. Die CD-Box ist bei den Heilbronner Konzerten, an ausgewählten Vorverkaufsstellen sowie über den Webshop auf der Website des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn für 39 € erhältlich.

Gazarian verlängert seinen Vertrag in Ingolstadt bis 2020

Am 5. Mai 2017 wurde der Vertrag des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt mit Ruben Gazarian um weitere drei Jahre verlängert. Im Vorfeld haben sich sowohl das Orchester als auch der Aufsichtsrat der IN-Veranstaltungs gGmbH einstimmig für die Vertragsverlängerung ausgesprochen. Der gebürtige Armenier steht dem Orchester seit 2015 als künstlerischer Leiter vor und hat entscheidend dazu beigetragen, dass sich das GKO zu einem festen Bestandteil des Kulturlebens in Ingolstadt und der Region entwickelt hat.

Geschäftsführer Tobias Klein über die Vertragsverlängerung: „Ruben Gazarian ist ein hervorragender Dirigent, der das Georgische Kammerorchester Ingolstadt in seiner Identität und regionalen Bedeutung sehr gestärkt hat.“ Auch Gazarian ist glücklich über diese Entscheidung: „Ich freue mich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem GKO, da ich mich dem Orchester sehr verbunden fühle. Das einstimmige Votum des Orchesters für meine Vertragsverlängerung ist für mich eine überaus erfreuliche Bestätigung des Kurses, den wir eingeschlagen haben. Es warten schon viele neue und spannende Projekte auf uns.“ In den vergangenen Jahren hat der Dirigent bereits einige Neuerungen umgesetzt: Den Konzerten hat er besondere thematische Schwerpunkte verliehen und dem Ingolstädter Publikum dadurch neue spannende Werke zu Gehör gebracht. Durch seine internationalen Kontakte konnte er außerdem renommierte Solisten für das GKO gewinnen und einen jährlichen „Artist in Residence“ etablieren. Dieses Jahr ist es Daniel Müller-Schott, der mehrfach für Konzerte nach Ingolstadt kommt.

Auch diskographisch ist das GKO seit Beginn seiner Zusammenarbeit mit Ruben Gazarian wieder auf dem Markt vertreten und hat bereits drei CDs veröffentlicht, die seine vielfältige künstlerische Bandbreite dokumentieren. Zudem konzertiert das Orchester nicht nur in Ingolstadt, sondern gastiert auch regelmäßig auf Festivals wie dem Internationalen Musikfest Kreuth oder den Oettinger Residenzkonzerten. Auslandsreisen führten es unter anderem nach Spanien, Frankreich, Georgien, Österreich, in die Schweiz sowie zuletzt nach Israel. Neben seiner künstlerischen Leitung beim GKO ist Ruben Gazarian auch Chefdirigent des Württembergischen Kammerorchester Heilbronn. Diese Position hat er seit 2002 inne und wird sie nach 16 Jahren im Sommer 2018 einem Nachfolger übergeben.

CD-Neuerscheinung mit Asya Fateyeva

Johann Sebastian Bach ist Musikern und Musikliebhabern weltweit ein Säulenheiliger. Auch die klassische Saxophonistin Asya Fateyeva beschäftigt sich seit ihrer Jugend mit Bachs Werken, hat dabei allerdings, im Gegensatz zu vielen ihrer Kollegen, ein Handicap – Originalwerke des Meisters liegen für Saxophon nicht vor. Die junge Musikerin, 2016 mit dem ECHO-Klassik als beste Nachwuchskünstlerin ausgezeichnet, kann das nicht aufhalten: Auf ihrer neuesten Einspielung „Bachiana“ mit Werken Johann Sebastian Bachs und Heitor Villa-Lobos’ zeigt sie sich daher nicht nur als Virtuosin ihres Instruments, sondern ebenso als begabte Arrangeurin. Neben ihr glänzt das Württembergische Kammerorchester Heilbronn unter Chefdirigent Ruben Gazarian, das die Solistin so inspiriert wie umsichtig begleitet.

Die CD erscheint bei Berlin Classics und ist ab Ende März 2017 erhältlich

Zwischen Tradition und Risikofreude: „Reflexionen“ – die Saison 2017 des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt mit Chefdirigent Ruben Gazarian

Die Spielzeit 2017 des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt steht unter dem Motto „Reflexionen“. Mit seiner risikofreudigen Programmgestaltung bewegt sich das Orchester gekonnt zwischen Tradition und neu zu Entdeckendem. Programmatisch geht es im Jahr 2017 um Wandel, um Sein und Wollen, Herkunft und Identität, Tradition und Neuerung. Da ist Mendelssohn, von Schumann als „Mozart des 19. Jahrhunderts“ bezeichnet, dessen Schaffen als Bindeglied zwischen klassischer Gestalt und romantischem Gehalt gilt. Um den Fixstern Wolfgang Amadeus Mozart, dessen 225. Todestag im Dezember 2016 begangen wird, kreisen auch in der neuen Saison einige der Konzertabende. Darüber hinaus spannt das GKO einen musikalischen Bogen von C.P.E. Bach über Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, Richard Strauss und Franz Schubert bis hin zu Klassikern des vorigen Jahrhunderts wie Béla Bartók, Edward Elgar, Paul Hindemith, Franz Schreker, Alfred Schnittke, Karl Amadeus Hartmann und Erich Wolfgang Korngold. Ebenso sind zeitgenössische Komponisten wie Minas Borboudakis und James MacMillan zu hören.

Die Reihe der Abonnementkonzerte startet am 12.01. mit „Artist in Residence“ Daniel Müller-Schott, der dann sowohl den Solopart als auch die Leitung übernimmt. Chefdirigent Ruben Gazarian steht bei sechs Abokonzerten am Pult. Zu den Höhepunkten zählen das gemeinsame Konzert mit Daniel Müller-Schott (04.05.); das reine Mendelssohn-Programm mit Solisten Linus Roth und William Youn (01.06.); das Open Air im Turm Baur (27.07.), sowie der Abend mit dem Klarinettisten und ARD-Musikwettbewerbsgewinner Sebastian Manz und dem Schweizer Casal Quartett (19.10.). Weitere Abokonzerte mit dem Chefdirigenten finden am 09.02. und 13.09. statt. Solisten der Abonnement-Reihe sind außerdem der vielversprechende Nachwuchs-Percussionist Richard Putz; Preisträgerin des ARD-Musikwettbewerbs Klarinettistin Annelien van Wauwe; das Alliage-Quartett, eines der bekanntesten deutschen Saxophonensembles sowie der japanische Pianist Kotaro Fukuma.

„Artist in Residence“ 2017, Daniel Müller-Schott, zählt zu den führenden Cellisten weltweit. Seit zwei Jahrzehnten begeistert er Publikum wie Presse mit seinen herausragenden musikalischen Interpretationen und seiner gewinnenden Persönlichkeit. Nach Geiger Julian Rachlin (2015) und Klarinettistin Sharon Kam (2016) ist Daniel Müller-Schott der dritte „Artist in Residence“ beim GKO, eine Institution, die Ruben Gazarian mit der Übernahme des Chefdirigentenpostens einführte.

Weitere musikalische Highlights bietet das GKO im Rahmen seiner Sonderkonzerte. Fester Bestandteil sind seit Jahren die Konzerte der Audi AG, neben der Sparkasse Ingolstadt Hauptsponsor des Orchesters. Die fruchtbare Partnerschaft wird 2017 mit zwei Konzerten im Rahmen der Audi Sommerkonzerte – dem Klassik Open Air am 22.07. und dem Audi Kinderkonzert „Horch mal!“ am 23.07. – sowie dem traditionellen Audi Weihnachtskonzert am 15.12. fortgeführt.

Daniel Mueller-Schott

Daniel Müller-Schott ist „Artist in Residence“ 2017 beim Georgischen Kammerorchester Ingolstadt

Foto: Uwe Arens

CD für Kinder: „Die Prinzessin auf der Erbse“ & „Der Mistkäfer“

Die beliebten Märchen „Die Prinzessin auf der Erbse“ und „Der Mistkäfer“ von Hans-Christian Andersen sind in einer Vertonung von Andreas N. Tarkmann vom Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Leitung seines Chefdirigenten Ruben Gazarian, dem Kinderchor der Oper Stuttgart und Erzähler Juri Tetzlaff für das Label Coviello Classics auf CD aufgenommen worden. Diese Neuerscheinung ist ab sofort im Handel erhältlich.

Die beiden Märchen verbindet ein großes Thema: die Suche nach dem Glück. Der Mistkäfer strebt nach Anerkennung und Bestätigung, der Prinz sucht seine Traumprinzessin. Dabei begeben sich beide auf die Reise und müssen schwere Prüfungen bestehen.

Für das Württembergische Kammerorchester Heilbronn und Chefdirigent Ruben Gazarian ist es bereits die zweite Begegnung mit dem Komponisten Andreas N. Tarkmann für eine CD-Einspielung. 2012 ist die erfolgreiche Aufnahme „OPERA!“ (Berlin Classics) mit der Klarinettistin Sharon Kam entstanden, für die er Opernarien für ihr Instrument arrangiert hat.

CD Cover

Prinzessin auf der Erbse/Der Mistkäfer

Neueinspielung: Carmen Suite

Das Georgische Kammerorchester Ingolstadt legt mit Chefdirigent Ruben Gazarian am Pult die dritte gemeinsame CD-Neueinspielung vor: Rodion Shchedrins „Carmen Suite“ ist eine Verneigung vor der großen russischen Tänzerin und Choreografin Maya Plissezkaja, die im Mai 2015 in ihrer Wahlheimat München verstarb. Zugleich wird ihr Mann, der Komponist Rodion Shchedrin gewürdigt, der 2017 seinen 85. Geburtstag begeht. Rodion Shchedrin schrieb die „Carmen Suite“ Mitte der 60er Jahre für seine Frau. Das Werk ist eine Ballettmusik für Streicher und Schlaginstrumente nach Motiven der gleichnamigen Oper von Georges Bizet. Bekannte Ohrwürmer aus der Oper „Carmen“ werden stilistisch gewandelt, durch eine farbenreiche Instrumentation, die das Kolorit deutlich verändert und eine geschärfte Rhythmik. Darüber hinaus reflektiert die „Carmen Suite“ auch Motive aus der zweiten „L’Arlésienne Suite“.

Die vorliegende CD-Veröffentlichung ist der Mitschnitt eines Konzerts vom 15. Oktober 2015 in Ingolstadt und ist ab Juli 2016 im Handel erhältlich.

Cover-Carmen

Hier geht es zur Rezension bei Online Merker

Neuerscheinung „One Night in Amsterdam – WKO Live at Concertgebouw“ (Limitierte Auflage)

  • Dieser Konzertsaal ist legendär, ein akustischer Geniestreich. Jahr für Jahr zieht er die besten Orchester der Welt nach Amsterdam. Am 16. Juli 2014 traf der leuchtend sinnliche Klang des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn unter der Leitung seines Chefdirigenten Ruben Gazarian auf das Concertgebouw Amsterdam – mit zwei Werken für Streichorchester, die die faszinierende Klangvielfalt und Ausdrucksstärke dieser Orchesterbesetzung par excellence zelebrieren.
  • Benjamin Britten gelingt dies in seiner Simple Symphony auf einfache, aber geistreiche Art: Er zitiert und verarbeitet eigene erste Gehversuche als Komponist, die Jahre in der Schublade lagen. Die vier Sätze versieht er mit so klingenden Titeln wie „Playful Pizzicato“ oder „Sentimental Saraband“ und zeigt einen ganzen Katalog an Streicherfarben auf.
  • Die Serenade op. 28 von 1880 ist Pjotr I. Tschaikowskys liebevolle Reminiszenz an den großen Mozart, der diese Gattung geprägt hat. „Sie ist vom Gefühl erwärmt und – wie ich hoffe – von wirklichem Wert“, so der Komponist über sein Werk. Abgeleitet von dem italienischen Adjektiv „sereno“ verspricht sie eine Melodiesprache wie ein klarer, heiterer Himmel (besonders bei Nacht). Wie geschaffen für „One Night in Amsterdam – WKO Live at Concertgebouw“.
  • Ein spannendes Tondokument, das die vielseitige Diskographie des WKO mit Ruben Gazarian um eine wertvolle und authentische Momentaufnahme bereichert.

(Eine Produktion des WKO Heilbronn © 2015 // Erhältlich nur während der Abokonzerte des Orchesters in Heilbronn oder über info@wko-heilbronn.de )

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WKO Heilbronn mit Konzerten in Spanien

  • Ende Januar 2016 gastierte das WKO Heilbronn unter der Leitung von Ruben Gazarian in Spanien. An drei Abenden in Madrid, Burgos und Zaragoza standen Werke von W. A. Mozart (Divertimento F-Dur KV 138 und Klavierkonzert A-Dur KV 414 mit Alexander Schimpf als Solist), H. Wolf (Italienische Serenade) und A. Dvořák (Serenade für Streichorchester) auf dem Programm. Die Auftritte riefen einhellige Begeisterung des Publikums im großen Saal des Auditorio Nacional der spanischen Hauptstadt, ebenso im Auditorio de Caja Circulo in Burgos und im großen Saal (Sala Mozart) des Auditorio de Zaragoza.
  • Der Rezensent des „Heraldo de Aragon“ urteilte: „…Der Klang der gut eingespielten Streicher ist sauber und nuanciert, mit viel Sinn für klangliche Ausgewogenheit in den Tutti sowie in den gemeinsamen Abschnitten mit dem Pianisten. … Durch das vorhergehende Stück bereits in romantische Stimmung versetzt, gingen die Musiker mit eleganter Sicherheit die Ansammlung der Volksthemen-Reminiszenzen des tschechischen Komponisten an. Ansprechende und effektvolle Musik, die Gazarian mit viel Aufmerksamkeit für die Gegensätze zwischen euphorischen und nostalgischen Gefühlen, die dieses Werk ausmachen, dirigierte. Im Larghetto waren die Musiker extrem feinsinnig mit ihren Bögen, um die Tiefe des Schmerzes auszudrücken, die dann im nächsten und letzten Satz, Allegro vivace, kompensiert wird durch aufbrausende Freude und das rhythmische Spiel der Stimmen, die die Freude am Leben übermitteln“.
  • Foto: Hans Georg Fischer und Martin Windhorst

    Württembergisches Kammerorchester Heilbronn und Chefdirigent Ruben Gazarian im Großen Saal des Auditorio de Zaragoza                       Foto: Hans Georg Fischer und Martin Windhorst

     

GKO-Spielzeit 2016 in Ingolstadt gestartet

  • Zwei Wochen nach dem offiziellen Start der Saison 2016 mit dem umjubelten Neujahrskonzert am 1. Januar, begann nun auch die neue Abo-Reihe mit einem Abend, der ganz im Zeichen Mendelssohns stand: Neben der Hebriden-Ouvertüre wurden das Violinkonzert in e-Moll (Solistin: Alexandra Soumm) und die Sinfonie Nr. 3 „Schottische“ aufgeführt.
  • Nach Julian Rachlin im Jahr 2015, konnte für die aktuelle Spielzeit Sharon Kam als Artist-in-Residence gewonnen werden. Auch sonst hält die neue Saison des Georgischen Kammerorchesters eine Reihe von musikalischen Höhepunkten mit einem breit gefächerten Repertoire und großartigen Solisten bereit. Ebenso wird die vor einem Jahr angefangene aktive Aufnahme-Tätigkeit des GKO unter der Leitung von Ruben Gazarian mit neuen CD-Produktionen fortgesetzt.

Hier geht es zum Fernsehbeitrag des INTV über das Eröffnungskonzert des Abonnements 2016

Tournee mit Vesselina Kasarova

Im November 2015 fand eine Konzertserie des WKO Heilbronn mit Vesselina Kasarova unter der Leitung von Ruben Gazarian statt. Neben dem Auftritt im Rahmen des Heilbronner Abonnements, wurde das Programm mit der Starsängerin in Osnabrück, Braunschweig, Erlangen und Ludwigsburg gespielt.

  • „So hoch dramatisch wie Vesselina Kasarova Rezitativ und Arie der Vitellia aus ‚La Clemenza di Tito‘ gestaltet, setzt auch der Dirigent Ruben Gazarian sein Württembergisches Kammerorchester Heilbronn unter Spannung. Da ist alles kompakt und wuchtig, und das Finale aus Luigi Boccherinis Sinfonie ‚La Casa del Diavolo‘ lässt die Höllengeister teuflisch tanzen.“
  • (Ludwigsburger Kreiszeitung)
  • „Die Interpretation zweier Opernouvertüren von Mozart und Rossini bewies auf beeindruckende Weise, wie stilsicher, differenziert und auch einfühlsam dieses schwäbische Ensemble Werke herausragender Komponisten aus verschiedenen Schaffensperioden zu gestalten vermag. Dafür bürgt auch der temperamentvolle Ruben Gazarian, der seit 2002 als künstlerischer Leiter seine ‚Württemberger‘ mit Erfolg durch die internationalen Konzertsäle führt. (…)
  • Die Musiker und ihr energischer, gestenreicher Dirigent Gazarian haben es verstanden, den melancholischen und zum Teil resignativen Charakter (der g-Moll-Sinfonie von Mozart) überzeugend zu vermitteln. (…) Das folgende Andante hinterließ einen tiefen Eindruck. Vor allem im hochdramatischen Finale gelang es dem Orchester mit Spielfreude, Intensität, Ausdruckskraft und Einfallsreichtum eines der bedeutendsten Werke der symphonischen Literatur dem Erlanger Publikum nahezubringen.“
  • (Erlanger Nachrichten)
  • „Kongenialer Partner Kasarovas sind die Württemberger Instrumentalisten mit feinen Klangmixturen und subtil gestalteter Dynamik. Dirigent Ruben Gazarian kontrastiert in Mozarts Sinfonie Nr. 40 in g-Moll die schroffen Eruptionen des Finales effektvoll mit der ländlerischen Behaglichkeit im Trio des Menuetts. Viel Beifall (..).“
  • (Braunschweiger Zeitung)
Der neue Merker  (gesamte Rezension)

 

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Copyright: Suzanne Schwiertz

Bohuslav Martinu mit dem GKO Ingolstadt und Storioni-Trio

Nur wenige Monate nach der ersten CD-Produktion erschien Anfang November 2015 bereits die zweite Disk des Georgischen Kammerorchesters unter der Leitung von Ruben Gazarian. Im Gegensatz zur vorherigen handelt es sich bei dieser Veröffentlichung um eine monothematische Zusammenstellung, die ausschließlich der Musik von Bohuslav Martinu gewidmet ist. Detaillierte Angaben zum Inhalt der CD finden Sie im Bereich „Diskografie“. Auch dieses Tondokument eines Abonnement-Konzerts wurde vom Label ARS-Produktion als eine Hybrid CD/SACD mit hochwertigem Mehrkanalton veröffentlicht.

Zur Rezension auf dem Internetportal  „HighResolutionAudio.net“ geht es hier

CD-Cover Bohuslav Martinu mit dem GKO Ingolstadt und Storioni-Trio

„Wartime Consolations“

Ende Mai 2015 veröffentlichte das niederländische Label „Challenge Classics“ die neue CD des Geigers Linus Roth mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und dessen Chefdirigenten. Unter dem Titel „Wartime Consolations“ sind auf dem Tonträger Werke von Karl Amadeus Hartmann, Mieczyslaw Weinberg und Dmitri Schostakowitsch vereint. Dies ist die dritte CD-Neuerscheinung binnen eines Monats mit Ruben Gazarian als Dirigent. Auch bei dieser Aufnahme handelt es sich um eine hochwertige Hybrid CD/SACD mit Mehrkanal-Fassung.

Zu den Rezensionen:

Spiegel-Online

A Voice for the Arts (Voix-des-Arts)

The Strad

theartsdesk.com

MusicWeb International

 

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CD-Neuerscheinung mit dem GKO Ingolstadt

  • Nur wenige Tage nach der „Horn Concertos“-Veröffentlichung ist eine weitere CD mit Ruben Gazarian als Dirigent erschienen. Es handelt sich dabei um Gazarians erste gemeinsame Aufnahme mit dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt, das er seit Januar 2015 parallel zu seiner Chefposition in Heilbronn ebenfalls leitet. Die CD präsentiert das Programm seines Amtsantrittskonzerts in Ingolstadt mit Werken von Paul Juon, Fabian Müller, Ernest Bloch und Arthur Honegger. Die Solistinnen sind: Kamilla Schatz (Violine) und Pi-Chin Chien (Violoncello). Die Aufnahme erscheint beim Label „Ars Produktion“ als eine Hybrid CD/SACD, die neben der üblichen Stereo- auch eine Mehrkanal-Fassung für besonders hohe audiophile Ansprüche bereit hält.
  • Hier geht es zum Trailer  dieser CD-Produktion

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CD-Neuerscheinung: „Horn Concertos“

Am 17. April 2015 erschien beim Label „Berlin Classics“ das zweite Album des ECHO-Preisträgers Felix Klieser. Im Unterschied zu seiner Debüt-CD ist die jüngste Aufnahme der Klassik gewidmet: Joseph & Michael Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart. Für diese Einspielung hat der Ausnahme-Hornist mit WKO Heilbronn unter der Leitung von Ruben Gazarian den perfekten musikalischen Partner gefunden: „Wir haben mit viel Intensität und Leidenschaft, aber auch mit viel Spaß und Freude an der Musik zusammengearbeitet. Ich lade Sie ganz herzlich ein, diese Freude mit mir zu teilen“, so Felix Klieser.

Klieser Cover

Gazarian debütiert bei den Wroclawer Philharmonikern

Unmittelbar nach dem Premierendirigat von Mozarts „Cosi fan tutte“ , flog Ruben Gazarian nach Polen zu seinem Debüt beim Wroclawer (Breslauer) Philharmonischen Orchester. Auf dem Programm standen Werke von Richard Strauss, Sergei Prokofjew und Kurt Weill, mit dem russischen Klaviervirtuosen Andrei Korobeinikov als Solist. Die Zusammenarbeit mit dem Orchester verlief so erfolgreich, dass Gazarian bereits eine Wiedereinladung nach Wroclaw für die Saison 2016/2017 erhalten hat.

Jubel bei der „Cosi fan tutte“ – Premiere

  • Die jahrelange fruchtbare Kooperation zwischen dem WKO Heilbronn und dem Heilbronner Theater wurde durch eine bemerkenswerte Weiterentwicklung vertieft: Erstmals hoben diese zwei Kulturinstitutionen in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule Stuttgart eine Eigenproduktion aus der Taufe und das gleich mit einer der meistgespielten Opern des Musiktheater-Repertoires: „Cosi fan tutte“. Mozarts geniale musikalische Schöpfung erfuhr ihre Heilbronner Premiere am 4. April 2015. Alle Beteiligten wurden vom Publikum mit langanhaltenden stehenden Ovationen gefeiert.
  • Ebenfalls lobten sämtliche Rezensenten die Aufführung einhellig: „Der Garant für diesen orchestralen Hochgenuss sitzt im Graben vor der Bühne: Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn unter der Leitung seines Chefdirigenten Ruben Gazarian. Schon die Ouvertüre wird zum Meisterwerk an Präzision, so filigran, so schwebend und ungeheuer quirlig in den flinken Läufen… Die Messlatte für diesen Abend ist gelegt, und sie liegt hoch.“ (Heilbronner Stimme); „Ruben Gazarian erweist sich … als geborener Mozart Dirigent, der vor allem den Streichern Legato-Geschmeidigkeit und Intonationsreinheit zu verleihen vermag. Dies zeigt sich bereits bei der vor Lebendigkeit nur so sprühenden Ouvertüre. … Gazarian hat als Dirigent in jedem Fall viel Sinn für die detailverliebte Instrumentierung.“ (Der neue Merker); „…Und wie hier Gazarian seine Musiker durch die Partitur auf des Meeres und der Liebe Wellen führt und wie die jungen Sänger mitgetragen werden durch diesen Marathon für sechs Stimmen…“ (Rhein-Neckar-Zeitung); „Gesang und Spiel wurden vom Württembergischen Kammerorchester, dessen anfänglich schlanker Klang im Laufe des Abends auf den vollen Körper eines Sinfonieorchesters zu wachsen schien, ausgezeichnet unterstützt und von Ruben Gazarian präzise koordiniert.“ (Bachtrack.com).
  • Die Oper wird an insgesamt neun Abenden zur Aufführung gebracht und steht bis Ende Juli 2015 auf dem Spielplan des Heilbronner Theaters.

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  • Die Mitwirkenden der Heilbronner „Cosi fan tutte“-Produktion kurz vor der Premiere.
  • Foto: Thomas Braun

Vielversprechende Saisoneröffnung in Ingolstadt

Der neue Chefdirigent des Georgischen Kammerorchester Ingolstadt, Ruben Gazarian, feierte am 15.01.2015 im ersten Abonnementkonzert der Saison einen umjubelten Einstand. Dirigent und Musiker widmeten sich unter dem Titel „Swiss Made“ den vier Schweizer Komponisten Paul Juon, Fabian Müller, Ernest Bloch und Arthur Honegger. Unterstützt wurden sie von der Violinistin Kamilla Schatz und der Cellistin Pi-Chin Chien. „Solche Programme müssen möglich sein, zumal sich das GKO damit weit über die Region hinaus erfolgreich positionieren kann. […] Eine stärkere Visitenkarte hätten Gazarian und das Orchester nicht hinterlassen können, und zwar in jeder Hinsicht“ (Donaukurier). Ein Mitschnitt des Konzerts wird im Mai 2015 auf CD veröffentlicht (Ars Produktion) – „schon jetzt ein bereicherndes Dokument“ (Donaukurier).

Erste Spielzeit des Georgischen Kammerorchesters unter Gazarians Leitung wurde in Ingolstadt vorgestellt

Am 4. November 2014 wurde im Ingolstädter Audi Forum das Programm der im Januar 2015 beginnenden neuen Saison des Georgischen Kammerorchesters der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Grund für die besonders hohe Aufmerksamkeit der zahlreich erschienenen Print-, TV- und Internet Medienvertreter ist der Wechsel an der künstlerischen Spitze des Orchesters: Wie bereits berichtet, tritt Ruben Gazarian mit Beginn der kommenden Spielzeit sein Amt als Chefdirigent des GKO Ingolstadt an. Eines der wichtigsten Themen dieser Pressekonferenz war daher die vom designierten Chefdirigenten persönlich vorgestellte neue programmatische Ausrichtung und die damit einhergehende geplante aktive Aufnahmetätigkeit des Klangkörpers. Die Onlineversion der GKO-Jahresbroschüre für die Spielzeit 2015  kann unter www.gko-in.de  heruntergeladen werden.

Orchesterporträt

WKO mit Gazarian bei den „Niedersächsischen Musiktagen“ 2014

Anfang Oktober gastierte das WKO unter der Leitung seines Chefdirigenten mit vier Auftritten bei den „Niedersächsischen Musiktagen“. Gemeinsam mit den Solisten dieser Konzertserie – Veronika Eberle (Violine) und Nils Mönkemeyer (Viola) – brachten sie Werke von Mozart und Dvořák zu Gehör. Nicht nur beim Publikum, sondern auch bei der Presse lösten die Auftritte allerorten ein einhellig positives Echo. Der Live-Mitschnitt eines der Abende ist am 7. Dezember 2014 um 11:00 Uhr bei Radio NDR Kultur zu erleben.

Bartók und Mozart mit Sebastian Knauer in Heilbronn, Ulm und Ludwigsburg

Zum ersten Mal in seiner über Fünfzigjährigen Geschichte brachte das WKO Heilbronn „Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta“ von Béla Bartók zur Aufführung. Kombiniert wurde dieses Meisterwerk mit zwei genialen Schöpfungen der Wiener Klassik: Mozarts Klavierkonzert KV 595 (mit Sebastian Knauer als Solist) und der „Jupiter“-Sinfonie. Der Rezensent der „Heilbronner Stimme“ bezeichnete den Abend als eine „Sternstunde der klassischen Moderne“.  Die „Augsburger Allgemeine“ sprach über die Wiederholung des Programms in der zweiten Abo-Reihe des WKO in Ulm ebenfalls in den höchsten Tönen: „Mit kristallinem Temperament lenkt der von seinem omnipräsenten Dirigenten beflügelte Klangkörper Mozarts letzte Sinfonie auf den konzertanten Olymp. Wie… Gazarian das pulsierende Fugato des „Allegro molto“ ins hellwache Klangbett einbindet, ist eine Glanzleistung dynamischen Gestaltens“. Mehr aus den Rezensionen zu diesem Programm finden Sie im Bereich „PRESSE“.

Umjubelter Saisonabschluss

  • Mit triumphalen Konzerten ging für Ruben Gazarian und das WKO Heilbronn die Saison 2013-2014 zu Ende.
  • Das Orchester und sein Chefdirigent wurden mit Standing Ovations im legendären Concertgebouw Amsterdam gefeiert. Auch der Auftritt beim Rheingau Musik Festival wenige Tage später wurde vom begeisterten Publikum mit einem nicht enden wollenden Applaus bedacht.  Mit Werken von Rossini, Albéniz, Rodrigo und Mendelssohns „Italienischer“ Sinfonie haben sich das Orchester und sein künstlerischer Leiter in die Sommerpause verabschiedet.

Ruben Gazarian leitet ab Januar 2015 zwei Orchester

Zum Beginn des Jahres 2015 übernimmt Ruben Gazarian die Künstlerische Leitung des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt. Gleichzeitig behält er auch weiterhin dieselbe Funktion beim Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, das er seit nunmehr 12 Jahren leitet. Die Berufung auf die Chefposition in Ingolstadt erfolgt auf einhelligen Wunsch des Orchesters, dessen Geschäftsführung und der Kulturverantwortlichen der Stadt. „Ich freue mich auf diese spannende Aufgabe und die bevorstehende Zusammenarbeit mit den Musikern des Georgischen Kammerorchesters, mit denen mich bereits jetzt, nach einigen Gastdirigaten, ein sehr herzliches Verhältnis verbindet“, sagte Gazarian bei der offiziellen Bekanntgabe.

Erfolgreiches Debüt beim Israel Symphony Orchestra Rishon LeZion (Orchester der Oper Tel Aviv)

Anfang März 2014 kehrte Ruben Gazarian von einer Konzertserie mit dem Israel Symphony Orchestra Rishon LeZion (Orchester der Oper Tel Aviv), zurück. Auf dem Programm standen Werke von Haim Permont (Uraufführung), Beethoven, Prokofjew und Khatschaturjan. An jedem der vier Abende wurde der Dirigent vom Publikum und Orchester gleichermaßen enthusiastisch gefeiert. Nach Camerata Jerusalem und dem Jerusalem Symphony Orchestra ist das ISORL bereits der dritte israelische Klangkörper, bei dem Gazarian binnen eines Jahres mit großem Erfolg debütierte.

Neuerscheinung „…back to the roots: Armenian Classic“

Pünktlich zu Weihnachten 2013 erscheint eine neue CD mit Ruben Gazarian, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und dem Pianisten Vardan Mamikonian. Das Label „Bayer Records“ gab dieser Veröffentlichung den Titel Ruben Gazarian …back to the roots: Armenian Classic, der auf die Besonderheit des Repertoires der CD verweist: Auf dem Silberling sind ausschliesslich Werke armenischer Komponisten verewigt. Die Namen von Eduard Mirzojan, Tigran Mansurjan, Aram Khatschaturjan oder Arno Babadjanian verkörpern das Beste, was armenische Musik des 20. Jahrhunderts hervorbrachte und sind weit über die Grenzen Armeniens bekannt. Auch eine Weltersteinspielung ist dabei: Die „Fantasie“ für Klavier und Orchester von Tigran Mansurjan erlebt mit dieser Neuerscheinung ihre CD-Premiere.

CD Back to The Roots - Armenian Classic