Pressestimmen

Ostsee Zeitung, 2015

  • … Dieses Kammerorchester ist ein kostbarer Klangkörper, mit einem delikatem Streicherschmelz, das sich ganz dem guten Geschmack verschrieben hat. Und damit bot es eingangs die Sinfonie A-Dur KV 201 von Mozart in einer edlen, fast vollkommen ausbalancierten olympischen Schönheit…
  • WKO Heilbronn; Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Ernest Bloch, Rodion Schtschedrin
  • Solist: Daniel Müller-Schott

Rheinische Post, 2015

  • … Als zweiter Star des Meisterkonzerts präsentierte sich das Württembergische Kammerorchester unter Ruben Gazarian als gerade in den Streichern famos homogenes und elastisches Ensemble… Nach der Pause eine süffige, virtuose und überaus exakte „Italienische Serenade“ von Hugo Wolf. Schließlich Haydns Sinfonie „Mit dem Paukenschlag“, den Gazarian mit voller Kraft, aber ganz ohne Ausrufezeichen in den Silbrigen Fluss des Andante einbindet. Ein tolles Fagott im Trio und ein quickes Allegro di molto. Große Kunst eines erfahrenen Klangkörpers.
  • WKO Heilbronn; Werke von Alfred Schnittke, Wolfgang Amadeus Mozart, Hugo Wolf, Joseph Haydn.
  • Solistinnen: Katia und Marielle Labèque

Thüringische Landeszeitung, 2015

  • … Ruben Gazarian… dirigierte mit kraftvollem Elan und aus überzeugendem Sachverstand, das Orchester folgte ihm mit unverhohlener Freude.
  • Jenaer Philharmonie; Werke von Komitas, Tigran Mansurjan, Eduard Mirzojan, Arno Babajanyan, Aram Khatschaturjan. Solisten: Jan Vogler (Violoncello) und Hrachuhi Bassenz (Sopran)

Augsburger Allgemeine Zeitung, 2014

… Mit kristallinem Temperament lenkt der von seinem omnipräsenten Dirigenten beflügelte Klangkörper auch Mozarts letzte Sinfonie auf den konzertanten Olymp. Wie der Armenier Gazarian das pulsierende Fugato des „Allegro molto“ ins hellwache Klangbett einbindet, ist eine Glanzleistung dynamischen Gestaltens, dessen Schwingungen grenzenlos sind…  Die oszillierende Konstruktion (von Bartóks „Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta“) ist wie geschaffen für Gazarian und sein Pracht-Orchester, das seinem Publikum einen unvergesslichen Abend bereitet.

Badische Zeitung, Dorothee Philipp, 2014

… Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn mit seinem Chefdirigenten Ruben Gazarian brachte neben vollendetem Hörgenuss, einer duktilen Klangkultur und seiner frischen und doch emotionalen Spielweise auch orchestrale Fülle… Gazarian ist so etwas wie die Seele dieses Klangkörpers, zeitweise schien es, als spiele er das Orchester wie ein Instrument, hin und wieder wurde der Taktstock zum imaginären Geigenbogen.

Heilbronner Stimme, Theophil Hammer, 2014

… In der exemplarischen Wiedergabe (der 14. Sinfonie von D. Schostakowitsch) durch Ruben Gazarian und das WKO wurde der Gehalt des dreiviertelstündigen Werkes erfahrbar. …das Publikum lauschte mit hingebungsvoller Aufmerksamkeit der schwierigen Kost. … Hier (bei Schuberts „Der Tod und das Mädchen“), wie auch bei Schostakowitsch, erwies sich das WKO als Klangkörper mit beträchtlichen Möglichkeiten: Ambitioniert, konzentriert und klangschön. Gazarian, auswendig dirigierend, und sein Ensemble bewegten sich bei diesem Stück auf ureigentlichem Terrain und das war beglückend in seiner Selbstverständlichkeit und dem Mix aus blühender Melodik und dramatischer Verdichtung.

Donaukurier, Jesko Schulze-Reimpell, 2014

… Ruben Gazarian, dem designierten Chefdirigenten des Georgischen Kammerorchesters, gelang im Ingolstädter Festsaal eine musikalische Sternstunde. So delikat, so präzise im Zusammenspiel hat man diese von Pausen zerrissenen Melodien selten gehört. … Die Georgier spielten das, als ginge es um ihr Leben, tiefsinnig und zugleich im perfekten Gleichklang. Spätestens in diesen Augenblicken wurde klar, was für einen grandiosen Dirigenten das Orchester ab 2015 verpflichten konnte.

… Der Armenier arbeitete dafür fast ausschließlich mit Klangfarben und erreichte eine entfernt an Karajan erinnernde sinnliche Wärme der Streicher. … Beim Tschaikowsky zeigte Gazarian vor allem Sinn für Rhythmus und Timing. Die Proportionen zwischen den verschiedenen Satzteilen waren genau aufeinander abgestimmt, keine Pause war zu lang gehalten, selbst die Übergänge zwischen den Sätzen hatten Bedeutung. Gazarian ist offenbar ein unermüdlicher und sehr genauer Orchesterarbeiter.

Heilbronner Stimme, Uwe Grosser, 2014

Ungeheuer quirlig, dabei sehr präzise und mit enormer Expressivität stellt sich das WKO der Komposition (Tschaikovsky Sinfonie Nr. 4), und Gazarian ist in seinem Element. Mit großer Geste führt er das Orchester durch dieses emotional bewegende Werk. Eine große Leistung.

Hannoversche Allgemeine Zeitung, Stefan Arndt, 2013

Sharon Kam, Klarinette

… Zugleich war die Sinfonie aber auch beispielhaft für das Konzept des gesamten Konzertes. Unter der auffällig feinsinnigen Leitung des armenischen Dirigenten Ruben Gazarian erzählte das Orchester eine Geschichte in Noten: Boccherinis Teufelssinfonie als Musiktheater ohne Worte.

Das Orchester, Monika Alexandra Köhler, 2013

Eine lohnenswerte Entscheidung (Humperdincks Hänsel und Gretel aufzuführen), gerät der Abend in der Heilbronner Harmonie doch zum großen Erfolg, gekrönt von nicht enden wollendem Applaus und zahlreichen Bravo-Rufen. Ruben Gazarian, Chefdirigent des diesmal sinfonisch besetzten WKO, hat an der Wahl keinen geringen Anteil…Unter Gazarian, dem die Lust an der musikalischen Gestaltung anzusehen ist, erweist sich das WKO als Begleiter mit ausgesprochen feinem Spürsinn für die Gemütswechsel. Im entfesselten Freudentaumel der Schlussakkorde lassen sich die Musiker von ihren Sitzen reißen…ein bravouröser Auftakt (des Jahrs 2013).

Donaukurier, Christoph Fiedler, 2013

Mit dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt hat Ruben Gazarian nun eine weitere Perle aufgefädelt … Gazarian präsentierte (bei Brittens Simple Symphony op. 4) einen ausgesprochen eleganten ersten Satz, der in seinem barocken Gestus weniger stürmisch als vielmehr feierlich angelegt war. Der zweite Satz „Playful Pizzicato“ trägt den Zusatz „Presto possibile“. Dankenswerterweise widerstand Ruben Gazarian, dem Vorschlag, den entzückenden Satz so schnell wie möglich spielen zu lassen, zumal das Georgische Kammerorchester dazu technisch sicher in der Lage gewesen wäre. Stattdessen präsentierte sich im perfekten Tempo ein luftig-leichtes, pittoreskes Stück Musik.

Hamburger Abendblatt, Hans-Jürgen Fink, 2013

Christine Schäfer, Sopran

Ein Konzert wie pures Glück

Selten gibt es Konzerte, die so rundum perfekt sind, dass sich pures Glück im Saal verbreitet. Der Pro-Arte Abend mit der Sopranistin Christine Schäfer und dem Württembergischen Kammerorchester unter Ruben Gazarian in der Laeiszhalle war einer dieser raren und kostbaren Momente.

… Bemerkenswert auch die kluge Begleitung durch das Württembergische Kammerorchester unter seinem Chefdirigenten Ruben Gazarian… die Begleitung atmete mit der Sängerin, setzt harte Akzente, kostete die lyrischen Momente mit ihr gemeinsam aus. Ein Gesamterlebnis der Extraklasse.

Kölner Rundschau, Christoph Zimmermann, 2013

Gazarian ist ein leidenschaftlicher Maestro, raschen Tempi zugeneigt. Unter seinen Händen wirk Musik jedoch nie flüchtig, sondern präzise strukturiert, mit klarer Akzentsetzung im Detail. Bei der B-Dur-Sinfonie KV 319 gefiel auch die lebendige, atmende Phrasierung.

The Listener, Rainer Aschemeier, 2013

CD Besprechung Wagner –Siegfried Idyll / Bruckner Streichquintett, Bayer Records

Ruben Gazarian ist im Übrigen auch genau der richtige Mann für diese Musik: Bei ihm muss auch ein Kammerorchester voll und sonor klingen – sei es bei Wagner oder Mozart… er holt Wagners Siegfried-Idyll aus dem karajanischen Pastell-Himmel und lässt es wieder irdisch sein. Sein Wagner darf modern sein, soll durchhörbar werden und hat auffallend kammermusikalische Stellen…. das deutet darauf hin, dass wir es hier mit einem Orchesterleiter zu tun haben, der sich nicht nur über so etwas gute Gedanken macht, sondern der zudem auch noch genau weiß, wie er seine Klangvorstellungen dem Orchester verklickern kann. Und das ist wahrlich ganz große Klasse!

Das Orchester, Werner Bodendorff, 2013

CD Besprechung Schubert Sinfonien Nr. 7 und Nr. 8, Bayer Records

In einer Live-Aufnahme von der Schubertiade in der Harmonie Heilbronn von 13 und 15. Juli 2012 präsentiert das Württembergische Kammerorchester Heilbronn (WKO) unter der Leitung von Ruben Gazarian die beiden Werke in glanzvoller und geschniegelter Aufnahmequalität … eine durchaus gelungene Aufnahme…

Stuttgarter Zeitung, Annette Eckerle, 2012

Alice Sara Ott, Klavier

Beethovens fünftes Klavierkonzert bietet eine Menge interessanten Stoff für flotte Finger, gesteuert von feinen Ohren. Mit dieser Mischung rissen nun Alice Sara Ott am Klavier und das WKO mit seinem Chefdirigenten Ruben Gazarian das Publikum im Beethovensaal zu Begeisterungsstürmen hin.

… Dass der Dirigent den dritten Satz (Mendelssohns „Italienischer Sinfonie“ ), der so oft als zierlich-verzopftes Dekorationsstück misshandelt wird, klanglich in die Nähe von Beethovens idyllischer Szene am Bach aus der “Pastorale“ rückte, war so raffiniert wie erhellend.

Heilbronner Stimme, Uwe Grosser, 2012

CD Besprechung Schubertsinfonien Nr. 7 und Nr. 8, Bayer Records

Zwei Sinfonien in berauschenden Interpretationen

Die grandiose, weil feinfühlige und doch zupackende Interpretation, gepaart mit der außergewöhnlichen Spielfreude der Musiker, die dank höchster Konzentration sprichwörtlich auf der Stuhlkante saßen, machen die CD zu einer herausragenden Aufnahme.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 2012

Andreas Grau und Götz Schumacher, Klavier

Württemberger Kammerorchester begeisterte

Nach Russischer Seele im ersten war „Französischer Esprit“ im zweiten Sinfoniekonzert angesagt, hervorragend verklanglicht durch das Württemberger Kammerorchester unter der eindringlich pointierenden Leitung von Ruben Gazarian.

Kölnische Rundschau, Christoph Zimmermann , 2012

Michael Barenboim, Violine

Bereits der energisch vibrierende Anfangsakkord bei KV 219 (Mozart Violinkonzert A-Dur) und die folgenden fast spitzzüngig genommenen Dreiklangsbrechungen ließen einen schlanken, moussierenden Mozart-Klang erwarten. Der stellte sich in der Folge auch nachhaltig ein, wobei Ruben Gazarian mit prägnanter Akzentsetzung die Lebendigkeit und Frische von Mozarts herrlicher Musik zusätzlich betonte. Oboen und Hörner (eine exzellente Gruppe!) animierte er zu koloristischem Farbenspiel.

Schwarzwälder Bote, Christina Rademacher, 2012

Einen musikalischen Hochgenuss bot die Auftaktveranstaltung der Konzertsaison 2012/2013 der Gesellschaft der Musikfreunde Donaueschingen. Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn verzauberte die zahlreichen Zuhörer im Saal, mit voller Hingabe zelebrierten die Musiker ihre Vorträge. Dirigent Ruben Gazarian, kitzelte das Beste aus seinen Musikern heraus.

Badisches Tagblatt, Udo Barth, 2011

Es macht Spaß, diesem Dirigenten bei der Arbeit zuzusehen … In dieser Ideal-Interpretation mutiert der Dirigent zum Architekten. In der finalen Passacaglia tritt Gazarian das Gaspedal bis zum Anschlag. Atemberaubend wird das Werk zum fulminanten Höhepunkt geführt. Es ist beglückend, das Baden-Württemberg auf solche Klangkörper der Bundesliga stolz sein kann.

Heilbronner Stimme, Theophil Hammer, 2010

Alina Ibragimova, Violine

Das Württembergische Kammerorchester, das unter der feurig-impulsiven Leitung von Ruben Gazarian der Solisten bei den beiden Violinkonzerten eindrucksvoll assistierte, durfte sich ebenfalls mit einem relativ neuen Werk von Peteris Vasks auseinandersetzen, der 1995/96 entstandenen “Musica adventus”. Auch hier bestachen die Kontraste, etwa zwischen langen Haltetönen und kurzen Motivfetzen auf der einen oder geräuschhaften Naturlauten und entfesselter Klanggewalt auf der anderen Seite.

Das Kammerorchester, sein Konzertmeister und die Stimmführer präsentierten sich als bestens zusammenwirkendes Ensemble, das mit Hingabe, Intonationsgenauigkeit, rhythmischer Verve und vielfältigen Klangschattierungen aufhorchen ließ.

Der Westen, Cornelia Bühne, 2010

Elisabeth Leonskaja, Klavier

Schon die ersten Akkorde von Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 waren eine Offenbarung: weich, sauber, ausgewogen …bereits hier zeigte das Orchester seine weltbekannte Klasse. Ein Ergebnis sowohl des sehr präzisen, fordernden Dirigats Gazarians als auch der Führung des hervorragenden Konzertmeisters. Das Ensemble war hellwach und mit Spaß bei der Sache… alles in allem ein Glanzlicht des Orchesterspiels.

Frankfurter Neue Presse, 2010

Mischa Maisky, Violoncello

Unter der Leitung von Ruben Gazarian musizierte das Württembergische Kammerorchester Heilbronn bei Pro Arte in der Alten Oper Frankfurt. Mit weit ausgreifenden, expressiven Bewegungen modellierte Dirigent Gazarian gleichsam die Themen und Harmonien. Sein in reiner Streicherbesetzung aufspielendes Ensemble setzte die dirigentischen Impulse in ein vielfarbig ausschraffiertes Klangbild um. Das …Ensemble bewies hohe Klangkultur von Beginn an, die sich im Großen Saal der Alten Oper unangestrengt entfaltete.

Gießener Allgemeine, Olga Lappo-Danilewski, 2010

Mischa Maisky, Violoncello

Gazarian, der sonst eher zu feurigen, raschen Tempi tendiert, ließ wunderbar zurückgenommenes, zauberisches Adagio musizieren, mit dunklen Farben und ausdruckstarken Soli des 1. Cellisten. Ein musikantisch empfundenes Finale ging der dem Streicherklang besonders zugeneigte Armenier am Pult (er kam von der Geige zum Dirigieren) mit temperamentvoller Gestik an (Janacek: Suite für Streichorchester).

Pforzheimer Zeitung, Ruth Wolfstieg, 2010

Linus Roth, Violine

Gazarian hat die Gabe mit den knappsten Bewegungen auf absolut signifikante Weise musikalische Charakterisierungen anzuzeigen und kleinste Details hervorzuheben. Sehr viel tut hier die linke Hand, während Gazarian und seine hervorragenden Heilbronner es sich leisten können, zeitweise ohne Schlag zu spielen.

Neue Luzerner Zeitung, 2010

Elisabeth Leonskaja, Klavier

Das Orchester unter Ruben Gazarian erwies sich als engagierter Dialogpartner. Schon in drei (Beethoven) Ouvertüren hatte er die kleine Besetzung des Kammerorchesters genutzt, um die theatralen Effekte weniger aus unbändiger Potenz, sondern ganz aus großen Kontrasten zu schöpfen.

Frankfurter Neue Presse, Michael Dellith, 2010

Seit 2002 steht das Ensemble (Württembergische Kammerorchester Heilbronn) unter der Leitung von Ruben Gazarian, dessen Temperament und Feinsinn auch das Abschlusskonzert im Renaissancehof zu einem musikalischen Ereignis werden ließen. Die „heiteren Empfindungen“ in Beethovens „Pastorale“ entwickelte er mit einem zart duftenden, feingliedrigen Streicherklang. Bei Beethovens Fünfter dann schlug er einen fiebrig gespannten Tonfall an, dessen Energien sich explosionsartig im Presto-Finale entluden. Keine Frage: Mit diesem Orchester und diesem Dirigenten ist die Zukunft der Weilburger Schlosskonzerte gesichert.

Ostfriesen-Zeitung, Werner Zuwarten, 2010

Ruben Gazarian entlockte dem Orchester nahezu alles, was Klassik zu bieten hat. Seine Stabführung spielte förmlich mit den musikalischen Bildern, Gazarian durchlebte sichtlich mit Mimik, Gestik und Temperament das gesamte Konzert … am Ende war das Publikum stehend begeistert. Möge uns dieses Orchester in der kommenden Saison wieder mit musikalischen Edelsteinen bescheren.

Das Orchester, Walter Schnekenburger, 2009

CD Besprechung Schostakowitsch Kammersinfonien op. 110a & 118a, Bayer Records

Seit der armenische Geiger und Dirigent 2002 das Württembergische Kammerorchester übernommen hat, formte er den Klang des Streichorchesters nach seinen Intentionen. Von einem kraftvoll-farbreichen Bassfundament ausgehend, entwickelt sich ein dynamisch fein abgestufter, nie zu dick wirkender Streicherklang, der zudem von den sehr gut besetzten ersten Pulten des Ensembles profitiert.

Wiesbadener Kurier, 2009

Dass Gazarian in kurzer Zeit eine enge Abstimmung mit dem (Hessischen) Staatsorchester erzielen konnte, zeigte sich bereits in Mendelssohns Konzertouvertüre „Die Hebriden“ op. 26, die rhythmisch flüssig auf Seiten der Holzbläser und gut abgestimmt mit den Streichern erklang. Gazarians Schlagtechnik war präzise, aber nicht unnachgiebig. Auch Debussy in großer Besetzung zu spielende sinfonische Skizzen „La Mer“ profitierten davon: Gazarian suchte weniger die dynamischen Extreme als die feine klangfarbliche Abmischung; die im Detail großen rhythmischen Herausforderungen der Partitur bewältigte er so exakt wie unaufdringlich. Emphatisch erst seine Gestik im strahlenden Finale von Mendelssohns “Schottischer” Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56.

Stark gefeiert wurde er am Ende für eine insgesamt betont klassizistisch und formbewusst ausgeprägte Interpretation der Sinfonie, deren Abschluss er und das Staatsorchester als Zugabe wiederholten.

Rheinische Post, Gerhard Bauer, 2009

Katia und Marielle Labèque, Klavier

Die blitzsaubere, temperamentvolle Anlage und Ausführung durch die Heilbronner gefiel ungemein, zumal im Witz und in der Spritzigkeit der wendigen Holbläser … Ruben Gazarian unternahm es, wie alles an diesem Abend, mit Können und Vergnügen.

Mittelbayerische Zeitung, Gerhard Dietel, 2009

Katia und Marielle Labèque, Klavier

Schuberts im Alter von 17 Jahren komponierte zweite Sinfonie erlebte an diesem Odeon-Abend eine schwungvolle Aufführung durch das Württembergische Kammerorchester unter der temperamentvollen Leitung von Ruben Gazarian. Zwischen der pulsierenden Bewegung des Kopfsatzes und der überschäumenden guten Laune des Finales ließen die Musiker es im langsamen Variationensatz, der schon den typisch schlendernden “Wanderer”-Schritt Schuberts vernehmen lässt, aber auch einmal bedächtiger angehen.

Heilbronner Stimme, Theophil Hammer, 2009

Gautier Capuçon, Violoncello

Das WKO bewährte sich unter Ruben Gazarian einmal mehr als hellwaches und klangschönes Begleit-Ensemble… Das Kammerorchester bot diese abwechslungsreichen Miniaturen mit Klangsinn, instrumentaler Virtuosität und einem Höchstmaß an Intensität (Prokofjew).

Gazarian entfesselt mit seinem Orchester wilde Glut und abgrundtiefe Trauer, herbe Dumpfheit und tänzerische Beschwingtheit. Schostakowitschs Musik ist so gut und intensiv, dass sie für sich allein spricht. Die solistischen Partien der Stimmführer waren bestens in den Orchesterklang eingebettet. Am Ende langer und verdienter Beifall.

Marburger Neue Zeitung, Bettina Preussner, 2009

Sabine Meyer, Klarinette

Zu Beginn des Konzertes erklangen “Sei Preludi für Streicher” von Jean Francaix. Die von französischer Leichtigkeit geprägte Musik war voller Anspielungen, immer wieder gab es ironische, humorvolle Passagen. Das Orchester faszinierte mit absolut präzisem und beweglichem Spiel und verstand es, einen durchsichtigen und äußerst homogenen Klang zu zaubern. Ruben Gazarian dirigierte temperamentvoll, mal mit großen Gesten, mal mit minimalistisch angedeuteten Zeichen… Die Zuhörer in der Stadthalle zeigten sich begeistert und spendeten langen Beifall.

Oberhessische Presse, Michael Arndt, 2009

Sabine Meyer, Klarinette

…der Schweizer Komponist Arthur Honegger hat 1941 in seiner zweiten Sinfonie auf den Weltkrieg reagiert – eine ergreifende Musik, von Gazarian und seinen Elitestreichern mit leidenschaftlicher Hingabe musiziert.

Ottawa Citizen, Richard Todd, 2009

Next came Elgar’s Serenade in E minor. Certain English conductors have maintained that only an English Orchestra can do the work justice. They were wrong. Indeed, this listener has not heard an English orchestra or any other kind playing it as beautifully as the Heilbronners (Württemberg Chamber Orchestra) did under Gazarian.

Stuttgarter Zeitung, Frank Ebert, 2008

Reinhold Friedrich, Trompete

Darbietungen auf höchstem Niveau … die musikalische Auswahl und die Aufführenden verdienen das Lob „meisterlich“.

Das Orchester um seinen Dirigenten Ruben Gazarian konzertierte im besten Sinne und zelebrierte den musikalischen Wettstreit mit traumtänzerischer Leichtigkeit und graziler Eleganz. Schon Bachs „Brandenburgisches Konzert Nr. 3“ zu Beginn setzte Maßstäbe und unbändige Virtuosität. Der ständige Wechsel zwischen Tutti-Einwürfen und solistischen Passagen quer durch alle Stimmgruppen zog das Publikum in Bann und wurde zum bestimmenden Prinzip des Programms. Der Dirigent Ruben Gazarian fungierte dabei mal als Schiedsrichter, der die wettstreitenden Parteien durch sein Dirigat sinnbildlich zur Raison rief, mal stachelte er sein Orchester geradezu an und ließ dem musikalischen Treiben freien Lauf … vor allem die Art und Weise der Darbietungen verliehen den beiden Abenden ein besonderes Prädikat.

Ludwigsburger Kreiszeitung, Franz Gerhard von Aichberger, 2008

Julia Fischer, Violine

Unter der befeuernden Leitung von Ruben Gazarian ließen sich alle Orchestergruppen zu Höchstleistungen animieren. Ihnen allen galt zu Recht der Dank des Publikums wie der ihres Chefs. Der Abend war ein Höhepunkt der diesjährigen Festspielsaison! Bravo!

Die Welt, 2008

In Tschaikowskys C-Dur-Serenade für Streichorchester spielte der junge Maestro Ruben Gazarian die enormen Stärken seines Kammerorchesters voll aus. Er schweißte die straffen Streicher voller Strahlkraft energetisch und mit Biss zu einem dynamisch interagierenden Klangkosmos zusammen, elegant modellierte er Kontraste, farbig mischte er leise und leiseste Töne voll delikaten, luftigen Zaubers.

Washington Post, Andrew Lindemann Malone, 2005

The WKO began the concert with Mendelssohn’s Sinfonia No. 10, a youthful work whose high spirits came off well, and went to another musical world after intermission with Hans stadlmair’s transcriptions of Bruckner’s string quintet. Here Gazarian led the orchestra in playing so unified, purposeful and passionate that this ungainly, uneven work coalesced into something quite powerful, with the lush, aching adagio reaching a startling intensity.