Ruben Gazarian is the General Music Director of the Theater Altenburg Gera since the 2020/2021 season. After four successful seasons, his contract has been extended for a further three years until summer 2027.
Since September 2024, Gazarian is also Artistic Director and Principal Conductor of the Israel Chamber Orchestra. His tenure in Tel Aviv runs simultaneously to his GMD position in Germany. Before that, he was for sixteen years – from 2002 to 2018 – Artistic Director and Principal Conductor of the renowned Württemberg Chamber Orchestra Heilbronn. In more than 860 concerts and 26 CD productions, he enriched the standard repertory of the orchestra by regularly expanding it to symphonic dimensions. In recognition of his achievements during the long Heilbronn tenure, he was awarded the Golden Coin of the city in 2018. He also shaped the profile of the Georgian Chamber Orchestra Ingolstadt during his six-year tenure.
As guest conductor Ruben Gazarian has directed such renowned orchestras as Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, WDR-Sinfonieorchester Köln, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Hamburg Symphony Orchestra, Kassel State Theater Orchestra, Deutsches-Symphonie-Orchester Berlin, Frankfurt Museum Orchestra (Frankfurt Opera Orchestra), Hessian State Orchestra Wiesbaden, Northwest German Philharmonic Herford, Orchestre National de Lyon, Jerusalem Symphony Orchestra, Haifa Symphony Orchestra, Tel Aviv Opera Orchestra (Rishon LeZion Orchestra), Wroclaw Philharmonic Orchestra, Belgrade Philharmonic Orchestra, Zurich Chamber Orchestra and many others.
All German radio stations as well as Radio Svizzera Italiana, Radio France Musique, Radio Denmark (DR, Danmarks Radio) and several other European stations have recorded numerous of his concerts with various orchestras.
Gazarian works successfully with acclaimed musicians such as Khatia Buniatishvili, Gautier and Renaud Capuçon, Julia Fischer, Hilary Hahn, Katia & Marielle Labèque, Elisabeth Leonskaja, Sabine Meyer, Viktoria Mullova, Sergey Nakariakov, Gerhard Oppitz, Fazil Say, Jean-Yves Thibaudet, Julian Rachlin, Frank Peter Zimmermann, the Beaux Arts Trio and several others.
The vast discography documents the extent of Gazarians repertoire and the quality of his interpretations, born of meticulous rehearsal work, profound emotional understanding and firm mastery over a broad range of periods and styles.
Ruben Gazarian ist seit Beginn der Spielzeit 2020/2021 Generalmusikdirektor des Theaters Altenburg Gera. Inzwischen wurde sein Vertrag bis Sommer 2027 verlängert.
Außerdem ist Gazarian seit September 2024 Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Israel Chamber Orchestra und übt die Tätigkeit in Tel Aviv parallel zu seiner GMD-Position in Deutschland aus.
Davor war er 16 Jahre – zwischen 2002 und 2018 – Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn. Ein Amt, in welches er sowohl vom Orchester als auch von der Findungskommission einstimmig gewählt wurde. In dieser Zeit hat er – in den insgesamt über 860 Konzerten und 26 CD-Produktionen – das Standardrepertoire des Orchesters durch regelmäßige Ausweitung auf sinfonische Besetzung und die Wahl zahlreicher Werke aus der Romantik, der frühen Moderne und der Avantgarde bereichert. Für seine Verdienste während der Heilbronner Amtszeit wurde er im Juni 2018 mit der Goldenen Münze der Stadt ausgezeichnet. Auch nach seinem Ausscheiden aus diesem Amt bleibt Gazarian dem WKO verbunden und gastierte beim Orchester regelmäßig.
Zusätzlich zu seiner Heilbronner Chefposition übernahm Ruben Gazarian zum Beginn des Jahres 2015 die künstlerische Leitung des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt. Auch diese Berufung erfolgte auf einstimmigen Wunsch der Orchestermitglieder. Gleich mit dem GKO-Amtsantritt hat Gazarian die Institution des „Artist-in-Residence“ eingeführt und jährlich international renommierte Künstlerpersönlichkeiten nach Ingolstadt verpflichtet: Julian Rachlin, Sharon Kam, Daniel Müller-Schott, Sebastian Knaur, Sergei Nakariakov und Fazil Say (Letzterer auch als „Composer-in-Residence“). Außerdem gelang es ihm, durch spannende Programme eine regelmäßige Kooperation mit Deutschlandradio Kultur zu etablieren und, darüber hinaus, die Aufnahmetätigkeit des Orchesters stark zu intensivieren. Seine sechsjährige Ingolstädter Amtszeit endete im Dezember 2020.
Unter den Orchestern, die Ruben Gazarian als Gastdirigent leitete, finden sich Klangkörper wie Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, WDR-Sinfonieorchester Köln, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Hamburger Symphoniker, Staatsorchester Kassel, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Frankfurter Museumsorchester, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden, Augsburger Philharmoniker, Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Orchestre National de Lyon, Wroclawer Philharmonisches Orchester, Jerusalem Symphony Orchestra, Orchester der Oper Tel Aviv (Orchester Rishon LeZion), Belgrader Philharmoniker, Zürcher Kammerorchester u. a.
Sämtliche deutsche Rundfunkanstalten wie auch Radio Svizzera Italiana, Radio France Musique, Danmarks Radio (DR) und mehrere andere europäische Sender haben zahlreiche seiner Konzerte mit verschiedenen Orchestern aufgezeichnet.
Erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet den Dirigenten mit so namhaften Solisten wie Khatia Buniatishvili, Gautier und Renaud Capuçon, Julia Fischer, Hilary Hahn, Maximilian Hornung, Sharon Kam, Katia & Marielle Labèque, Elisabeth Leonskaja, Sabine Meyer, Daniel Müller-Schott, Viktoria Mullova, Sergei Nakariakov, Gerhard Oppitz, Julian Rachlin, Jean-Yves Thibaudet, Frank Peter Zimmermann, Beaux Arts Trio und vielen anderen.
Im Alter von vier Jahren erhielt Ruben Gazarian den ersten Violinunterricht von seinem Vater. Es folgte eine Ausbildung an der Spezialmusikschule „P. I. Tschaikowsky“ und später am Konservatorium in Eriwan beim Primarius des berühmten Borodin-Quartetts Ruben Aharonian. Seine solistische Laufbahn begann Gazarian 1983 mit Recitals und Auftritten mit verschiedenen Kammer- und Sinfonieorchestern. Noch während des Studiums erhielt er einen Sondervertrag als Vorspieler und Solist des Staatlichen Kammerorchesters Armenien und war zeitgleich Geiger im Staatlichen Klaviertrio des Armenischen Rundfunks und Fernsehens. Im Jahr 1992 setzte Ruben Gazarian sein Violinstudium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig fort und schloss es 1995 mit dem Konzertexamen ab. Noch im gleichen Jahr folgte ein Dirigierstudium – ebenfalls an der Leipziger Musikhochschule –, welches er 1998 mit Höchstnote absolvierte.
Nach mehrjähriger Tätigkeit (1993-1998) als Erster Konzertmeister des Westsächsischen Symphonieorchesters (heute: Leipziger Sinfonieorchester) wurde Ruben Gazarian 1998 zu dessen Chefdirigenten gewählt. Unmittelbar vor seinem Amtsantritt beim WKO Heilbronn im September 2002 wurde Gazarian zum Preisträger des 1. Solti Dirigentenwettbewerbs in Frankfurt am Main.
Eine umfangreiche und stets wachsende Diskografie dokumentiert die Bandbreite des Künstlers und seinen sicheren Umgang mit Werken unterschiedlichster Epochen und Stilrichtungen.
Presse
Über die Premiere von Richard Strauss' "ARABELLA"
„[...] Ruben Gazarian, das Orchester und die SängerInnen agieren himmlisch zu intelligenter Regie des Generalintendanten Kay Kuntze.
[...] Jetzt wagten Kay Kuntze und GMD Ruben Gazarian das polyvalente Edelstück im Theaterhaus Gera und brauchen sich hinter Dresden und München nicht zu verstecken. [...]
Ruben Gazarian lieferte eine für jedes große Haus ehrenvolle Prachtleistung. Das hervorragend disponierte Philharmonische Orchester Altenburg Gera [...] fluten ebenfalls mit Dichte und einem melancholischen Schleier sogar im Fortissimo. Aus den Solostreichern von Arabellas Monolog raunen Primas-Klänge. Gleichzeitig setzt Gazarian die Walzer-Sequenzen mit einem schwebend betörenden Fluidum, das die Fragilität der Szene zu Klang macht.“
About the Premiere of "ARABELLA" by Richard Strauss
„[...] Ruben Gazarian, the orchestra, and the singers deliver a heavenly performance under the intelligent direction of Kay Kuntze.
[...] Now Kay Kuntze and Music Director Ruben Gazarian have taken on this multifaceted masterpiece at the Theater Gera, and they have every reason to hold their own alongside Dresden and Munich. [...]
Ruben Gazarian delivered a magnificent performance that would do credit to any major opera house. The superb playing of the Altenburg Gera Philharmonic Orchestra [...] also fills the space with richness and a melancholic veil, even in the fortissimo passages. The solo strings in Arabella’s monologue whisper with the sound of a prima donna. At the same time, Gazarian imbues the waltz sequences with a floating, beguiling aura that translates the fragility of the scene into sound.”
Musiktheater-Sternstunde ("Die toten Augen")
»GMD Ruben Gazarian entwirft mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg Gera ein faszinierendes Klanggemälde, dessen Farbenpracht ebenso in den Bann zieht wie die lyrischen leisen Töne.«
A magical moment in musical theatre ("The Dead Eyes")
“Ruben Gazarian and the Philharmonic Orchestra Altenburg Gera paint a fascinating soundscape, rich colors of which are just as captivating as its lyrical and soft tones.”
Hypnotische Überwältigungsmusik
»Es war wieder ein Abend, bei dem das Theater Altenburg Gera staunen und bewundern machte. Eine phänomenale Wiederentdeckung bzw. Wiedergutmachung von der Schwelle zur Moderne, ein fulminantes Ensemble in Bestform, ein leuchtkräftiges Philharmonisches Orchester, ein passioniert-kluger Dirigent und ein Generalintendant, welcher die vieldeutige und erstaunlich gut konstruierte Handlung um die fatalen wie tröstlichen Folgen eines Jesus-Wunder mit suggestiver Ehrlichkeit inszenierte. Die Premiere von Eugen d‘Alberts Musikdrama „Die toten Augen“ wurde ein voller Erfolg mit fast einer Viertelstunde Schlussapplaus. [...]
Nie kippt das explosive Geschehen in exaltierten Schwulst. Das ist bei d‘Alberts Hochglanz-Partitur eine echte Kunst, gerade weil Kuntze und der mit überlegtem Enthusiasmus dirigierende GMD Ruben Gazarian in ihrer Liebe zu dieser Oper einig sind. Gazarian artikuliert diese Liebe mit einer sängerfreundlichen Abstimmung und telepathischem Vertrauen in das nicht nur an diesem Premierenabend hochklassig aufspielende Philharmonische Orchester Altenburg Gera. Symbolistisch-dekadente Wonneschauer waren gewollt und erreicht.«
Hypnotically overwhelming music
"It was yet another evening where the Altenburg Gera Theater left us amazed and in awe. A phenomenal rediscovery or redemption from the threshold of modernity, a brilliant ensemble in top form, a luminous philharmonic orchestra, a passionate and intelligent conductor, and a general director who staged the ambiguous and astonishingly well-constructed plot about the fatal and comforting consequences of a miracle performed by Jesus with suggestive honesty. The premiere of Eugen d'Albert's musical drama “The Dead Eyes” was a resounding success, with almost a quarter of an hour of final applause. [...]
The explosive events never descend into exalted bombast. This is a real art in d'Albert's high-gloss score, precisely because Kuntze and GMD Ruben Gazarian, conducting with considered enthusiasm, unanimously love this opera. Gazarian articulates this love with a singer-friendly coordination and telepathic trust in the Altenburg Gera Philharmonic Orchestra, which played at a high level not only on this premiere evening. Symbolic-decadent shivers of delight were intended and achieved."
Endlich wieder aufgeführt ("Die toten Augen")
»Das wunderbar sicher von GMD Ruben Gazarian geleitete Orchester beweist großen Mut in den piani, kann aber auch wunderbar den großen Ton in dieser wuchernden, harmonisch raffinierten Musik umsetzen.«
Finally performed again ("The Dead Eyes")
“The orchestra, conducted with wonderful confidence by GMD Ruben Gazarian, shows great courage in the piani, but is also able to beautifully render the big sound in this lush, harmonically sophisticated music.”
Die toten Augen
»Dieses musikalische Kaleidoskop entblättert in brillanter Weise der GMD des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera, der Armenier Ruben Gazarian, am gestrigen Abend mit höchster Präzision und malt d’Alberts rauschhafte Musik – ganz im Sinne des Sujets – in den buntesten Farben.«
The Dead Eyes
“This musical kaleidoscope was brilliantly unveiled yesterday evening by the GMD of the Altenburg Gera Philharmonic Orchestra, Armenian Ruben Gazarian, with the utmost precision, painting d'Albert's intoxicating music – entirely in keeping with the subject matter – in the most colorful hues.”
Gera: »Die toten Augen«
»Großartiges leistete das Philharmonische Orchester Altenburg Gera unter der Leitung von GMD Ruben Gazarian. Exzellent wurden die vielfältigen Klangfarben der Partitur zu Gehör gebracht. Die Musik ist von großen Kontrasten geprägt und steht damit in wunderbarem Einklang zum Bühnengeschehen. Obwohl es zu einigen Klangballungen kommt, hatte ich nie das Gefühl, dass das zu Lasten der Sänger ging.«
Gera: “The Dead Eyes”
“The Altenburg Gera Philharmonic Orchestra, conducted by Ruben Gazarian, gave a magnificent performance. The diverse timbres of the score were brought to life in an excellent manner. The
music is characterized by great contrasts and thus harmonizes wonderfully with the action on stage. Although there were a few moments of dense sound, I never felt that this was at the expense of the singers.”
Dem Theater Altenburg Gera gelingt eine Großtat ("Die toten Augen")
»Musikalisch wird diese Inszenierung von Ruben Gazarians klugem Dirigat getragen. Was da an Farbvielfalt, aber auch an üppigem Klang aus dem Orchestergraben kommt, ist schlichtweg beeindruckend.«
The Altenburg Gera Theater pulls off a major feat ("The Dead Eyes")
“Musically, this production is carried by Ruben Gazarian's clever conducting. The variety of colors and the rich sound coming from the orchestra pit are simply impressive.”
Wenn der Schein trügt ("Die toten Augen")
“Ruben Gazarian, der Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera, und seine Musiker verwandeln es mit einem fabelhaften Protagonisten-Ensemble in ein grandioses Klanggemälde.”
When appearances deceive ("The Dead Eyes")
“Ruben Gazarian, the general music director of the Altenburg Gera Philharmonic Orchestra, and his musicians transform it into a magnificent soundscape with a fabulous ensemble of protagonists.”
Die besondere Oper ("Die toten Augen")
»Das musikalische Material ist berauschend, was das Philharmonische Orchester Altenburg Gera unter seinem eminenten GMD Ruben Gazarian mit wohligem Klang und feiner Linienführung in der kunstvollen Instrumentation genüsslich auskostete. [...]Langer und herzlicher Applaus für die formidable Aufführung dieser Ausgrabung.«
The Special Opera (“The Dead Eyes”)
“The musical material is exhilarating, and the Altenburg Gera Philharmonic Orchestra, under the baton of its eminent General Music Director Ruben Gazarian, relished it with a rich sound and delicate phrasing in the artful instrumentation. [...] Long and heartfelt applause for the formidable performance of this rediscovery.”
Der fliegende Holländer
»GMD Ruben Gazarian und seine Musiker begreifen Wagners Partitur als Tonmalerei. Facettenreich und überaus lebendig werden die Vorgänge auf der Bühne untermalt, egal, ob es sich dabei um Naturgewalten oder emotionale Momente handelt. Es gibt keinen Stillstand. Es wird spannungsgeladen und konzentriert von Anfang bis Ende musiziert. Uneingeschränkt hörenswert.«
The flying Dutchman
“GMD Ruben Gazarian and his musicians interpret Wagner’s score as tone painting. The action on stage is accompanied by multifaceted and exceptionally vivid music, whether it depicts the forces of nature or emotional moments. There is never a lull. The performance is tense and focused from beginning to end. A must-hear.”
Die toten Augen
»Das Philharmonische Orchester bietet unter der Leitung von Ruben Gazarian alle Schönheiten des spätromantischen Orchesterklangs: leuchtend, farbkräftig, süffig, bis hin zu impressionistisch schillernden Klangflächen. Mein Fazit: Unbedingt hinfahren. Es lohnt sich!«
The Dead Eyes
“Under the baton of Ruben Gazarian, the Philharmonic Orchestra offers all the beauty of late Romantic orchestral sound: luminous, colorful, smooth, even impressionistically dazzling soundscapes. My conclusion: definitely go and see it. It's worth it!”
Der fliegende Holländer
»Ruben Gazarian dirigierte das Philharmonische Orchester Altenburg Gera, und seine Herangehensweise war beglückend flott und forsch, wobei er freilich auch auf das behaglich Leisere, Sensiblere behutsam achtzugeben wusste.
[...] Alles in allem: Aufs Dringendste zu empfehlen!«
The flying Dutchman
“Ruben Gazarian conducted the Altenburg Gera Philharmonic Orchestra, and his approach was delightfully brisk and bold, though he also knew how to pay careful attention to the more intimate, quieter, and more sensitive moments.
[...] All in all: Highly recommended!”
Der fliegende Holländer
“An opera like The Flying Dutchman, of course, requires the audience to sit through a full two and a half hours of the performance. This can only be successful if the music is able to build the necessary tension—which is achieved superbly in Gera. Ruben Gazarian conducts a highly dramatic, breathless *Flying Dutchman*, and the Altenburg Gera Philharmonic Orchestra, along with the theater’s chorus—expanded to include guest singers—master this thrilling, high-octane ride through the score with flying colors. Within the somber and largely monochromatic aesthetic, broken up only sporadically by splashes of color from the lighting, the music is able to unfold its full impact.”
Der fliegende Holländer
»Rätselhafte Schönheit atmet Freyers kunstreiches Bühnenschwarz, aus dem Orchestergraben gesellt sich eine Schönheit dazu, die ohne Rätsel bleibt: Hier wurde einfach exzellent gearbeitet. Generalmusikdirektor Ruben Gazarian formt die scharfen Kontraste der „Holländer“-Musik aus, ohne dabei die grundlegende Ästhetik der Geschmeidigkeit zu verletzen.
Das Philharmonische Orchester Altenburg Gera spielt mit warmem Ton und wacher Präzision – das hat bemerkenswertes Niveau. Erstaunlich ist auch die vorbildliche Balance zwischen Bühne und Orchestergraben: Kein Sänger des durch die Bank stark besetzten Ensembles wird vom Orchester in Bedrängnis gebracht. Dabei hat man nie das Gefühl, Gazarian würde seine Musikerinnen und Musiker zu gehemmtem Spiel anhalten. Der Beifall für alle Beteiligten ist enthusiastisch. Was das deutsche Stadttheater abseits der Metropolen zu leisten imstande ist: In Gera wird es an diesem Abend eindrucksvoll gezeigt.«
The flying Dutchman
“Frey’s artfully staged darkness exudes an enigmatic beauty, while from the orchestra pit emerges a beauty that remains free of mystery: the work here was simply excellent. General Music Director Ruben Gazarian brings out the sharp contrasts in the music of *The Flying Dutchman* without compromising its underlying aesthetic of fluidity.
The Altenburg Gera Philharmonic Orchestra plays with a warm tone and alert precision - a performance of remarkable caliber. The exemplary balance between the stage and the orchestra pit is also astonishing: not a single singer in the consistently strong ensemble is overshadowed by the orchestra. Yet one never gets the feeling that Gazarian is urging his musicians to play in a restrained manner. The applause for everyone involved is enthusiastic. What German regional theaters outside the major cities are capable of achieving is impressively demonstrated this evening in Gera.”
La valse / Le sacre du printemps
»[...] Igor Strawinskys dafür geschaffene Musik ist einmalig, fordernd, pochend, bis in die Leistengegend körperlich spürbar.
Wenn GMD Ruben Gazarian sie mit dem Philharmonischen Orchester erklingen lässt, packt er seine Zuhörer mit dem ersten Ton. „Die Anbetung der Erde“ ist keine unschuldige, volkstümliche Melodie. Man hört, dass mit dieser Fröhlichkeit etwas nicht stimmt. Gazarian weist schon im scheinbar harmlosen ersten Teil auf den Abgrund in dieser Komposition. Tempo und Druck signalisieren das tödliche Geschehen, das sich unerbittlich in der frühlingshaft unschuldigen Atmosphäre vollziehen wird.«
La valse / Le sacre du printemps
"[...] Igor Stravinsky’s music, composed specifically for this work, is unique, demanding, pulsating - physically palpable right down to the groin.
When General Music Director Ruben Gazarian performs it with the Philharmonic Orchestra, he captivates his audience from the very first note. “The Rite of Spring” is not an innocent, folksy melody. You can hear that something is amiss with this cheerfulness. Even in the seemingly harmless first section, Gazarian points to the abyss within this composition. The tempo and intensity signal the deadly events that will relentlessly unfold within the spring-like, innocent atmosphere.”
Ein Mysterium Namens »Die toten Augen« im deutschen Gera
“Die musikalische Umsetzung von „Die toten Augen“ im Theater Gera wurde GMD Ruben Gazarian anvertraut, der d’Alberts Erbe auf fesselnde Weise zum Leben erweckte. In seiner Interpretation, gespielt vom Philharmonischen Orchester Altenburg Gera, erlangte die Partitur einen fesselnden Zauber voller geheimnisvoller Stimmungen, Kontraste, markanter dramatischer Gesten und intensiver Gefühlsausbrüche."
A mystery called “The Dead Eyes” in Gera, Germany
“The musical adaptation of “The Dead Eyes” at the Theater Gera was entrusted to GMD Ruben Gazarian, who brought d'Albert's legacy to life in a captivating way. In his interpretation, performed by the Altenburg Gera Philharmonic Orchestra, the score took on a captivating magic full of mysterious moods, contrasts, striking dramatic gestures, and intense emotional outbursts."
Hänsel und Gretel
»Aus dem Graben lässt »General« Ruben Gazarian das »Kinderstubenweihfestspiel« so durchhörbar, spannkräftig und aufwühlend musizieren wie ein Wagnersches Weltendrama – was es im Grunde auch ist! [...] Was für ein Glück: Dieser selig-beseelende Abend in Geras Traumfabrik, schlicht Theater genannt.«
Hänsel and Gretel
“From the orchestra pit, ‘General’ Ruben Gazarian directs the ‘Kinderstubenweihfestspiel’ with such clarity, energy, and emotional intensity that it sounds like a Wagnerian drama of the end of the world - which, in essence, it is! [...] What a treat: this blissful, soul-stirring evening at Gera’s dream factory, simply called the theater.”
Dantons Tod
»Unter dem Dirigat von GMD Ruben Gazarian musizierte das Philharmonische Orchester Altenburg Gera mit Hingabe. Die bisweilen elektrisierende Schärfe der Musik gehört nun einmal zum Stück – wie die kantilenenhaften Gesänge der Lucile. Als der Vorhang gefallen war, herrschte erst einmal Stille. Aber dann brandete der Beifall auf, lang, begeistert und lautstark. Der Einsatz für dieses Werk hat sich gelohnt!«
Danton’s Death
“Under the baton of GMD Ruben Gazarian, the Altenburg Gera Philharmonic Orchestra performed with dedication. The music’s at times electrifying intensity is simply part of the piece - just like Lucile’s cantilena-like singing. When the curtain fell, there was silence at first. But then the applause erupted - long, enthusiastic, and loud. The effort put into this work was well worth it!”
Dantons Tod
»Eine Premiere aus langer Lockdown-Warteschleife wurde zu einem starken Opernabend. [...] Im Geraer Jugendstil-Theaterhaus runder sich der Orchestersteg weit in das Hufeisen-Oval. Die offene Akustik steigert die grelle Wirkung. [...] Das Lauern der Massen auf das Schlachten gerät deutlicher als die Angst, selbst wenn GMD Ruben Gazarian mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg Gera neben der Gewalt auch den Glanz und die Rundungen der Einem’schen Klangsprache modelliert: Große Oper in nur 90 Minuten, die Wesentliches mit Mut zur Lücke und auf knappem Zeitraum mit großer Geste anprangert.«
Danton's Death
“A premiere long delayed by the lockdown turned into a powerful evening of opera. [...] In Gera’s Art Nouveau theater, the orchestra pit curves far into the horseshoe-shaped oval. The open acoustics heighten the jarring effect. [...] The crowds’ anticipation of the slaughter comes across more clearly than their fear, even as General Music Director Ruben Gazarian, together with the Altenburg Gera Philharmonic Orchestra, shapes not only the violence but also the brilliance and the rounded contours of Einem’s musical language: grand opera in just 90 minutes, denouncing what is essential with the courage to leave gaps and, within a tight timeframe, with grand gestures.”
Der fliegende Holländer
„Nicht zuletzt setzt GMD Ruben Gazarian mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg Gera voll darauf, die Tonmalerei Richard Wagners mit der szenischen Malerei Achim Freyers zu verbinden und einen Sog zu erzeugen. Auf der Bühne reisst er das Holländerschiff in den Abgrund. Im Theater zieht er die Zuschauer in den Bann.”
The Flying Dutchman
„Last but not least, GMD Ruben Gazarian and the Altenburg Gera Philharmonic Orchestra are fully committed to combining Richard Wagner's tone painting with Achim Freyer's scenic painting to create a powerful pull. On stage, he drags the Dutchman's ship into the abyss. In the theater, he captivates the audience.”
Dantons Tod
»Im Graben richtet das vorzügliche Orchester unter GMD Ruben Gazarian einen klar konturierten Tumult in tonalen Klangbildern an, das ist famos, aber alles andere als kulinarisch. Wohldosierte Tempi und Motorik entfalten eine halluzinogene Sogmacht.«
Danton's Death
“In the orchestra pit, the superb orchestra under Music Director Ruben Gazarian creates a clearly defined tumult of tonal soundscapes - it’s magnificent, but anything but light and airy. Well-measured tempos and rhythmic drive unfold a hallucinogenic, mesmerizing pull.”
Don Giovanni
»[...] los geht’s, hinein ins Vergnügen! Dafür sorgen zur Premiere zunächst GMD Ruben Gazarian und das gut aufgelegte Orchester. In der d-Moll-Ouvertüre reduziert der Dirigent alle tragische Wucht auf Nötige, entfaltet durchhörbar filigran ein klug akzentuiertes Melodiegespinst und lässt im Kontrast zum schummrigen Showroom alsbald immer klarer, heller und atemberaubender ein brillantes Klangfarbengewitter im Graben aufleuchten. Dieser Gazarian weiß, was er tut; bei Mozart ist er zuhause. Perfekt ist zudem das Sänger-Ensemble einstudiert.«
Don Giovanni
"[...] Here we go - let the fun begin! At the premiere, GMD Ruben Gazarian and the orchestra, in high spirits, ensure just that. In the D minor overture, the conductor distills all the tragic force down to the essentials, unfolding a cleverly accented web of melodies with transparent delicacy, and - in contrast to the dimly lit showroom - soon lets a brilliant storm of timbres light up in the orchestra pit, growing ever clearer, brighter, and more breathtaking. Gazarian knows what he’s doing; he’s right at home with Mozart. The ensemble of singers has also been rehearsed to perfection.”
Don Giovanni
»Mit den zeitweise so bebilderten Auftaktklängen macht das Philharmonische Orchester Altenburg Gera unter GMD Ruben Gazarian sofort deutlich, wieviel Verve, Deutlichkeit und Klangschönheit den Abend dominieren sollen. [...]
Neben den großartigen Sängerinnen wird so das Orchester zum Trumpf dieser Mozart-Oper. Die hellen Streicher lassen immer wieder aufhorchen, geben die Musiker unter Gazarians Leitung Feuer und Dramatik mit, die auf der Szene manchmal fehlen.«
Don Giovanni
“With the opening sounds - at times so vividly evocative - the Altenburg Gera Philharmonic Orchestra, under Music Director Ruben Gazarian, immediately makes it clear just how much verve, clarity, and beauty of sound are set to dominate the evening. [...]
Alongside the magnificent singers, the orchestra thus becomes the highlight of this Mozart opera. The bright strings repeatedly command attention, and under Gazarian’s baton, the musicians infuse the performance with a passion and drama that are sometimes lacking on stage.”
Don Giovanni
»Großes Lob für die weiteren musikalischen Akteure der Premiere, allen voran GMD Ruben Gazarian, dem Philharmonischen Orchester und dem Opernchor. Ruben Gazarian führte, wie gewohnt, mit absolut prägnanten Dirigierbewegungen und großer Leidenschaft durch die Partitur Mozarts, ihren oft virtuos daherkommenden und nicht einfach auf den Punkt zu bringenden Sängergirlanden und ließ kaum noch Luft zum Atmen bei der dramatischen Abendmahlszene und der Höllenfahrt Don Giovannis. Bestens aufgestellt folgte das Orchester seinen Intuitionen.«
Don Giovanni
“High praise for the other musical participants in the premiere, above all General Music Director Ruben Gazarian, the Philharmonic Orchestra, and the opera chorus. As usual, Ruben Gazarian guided the orchestra through Mozart’s score - with its often virtuosic and difficult-to-pin-down vocal passages - using absolutely precise conducting gestures and great passion, leaving the audience barely any room to breathe during the dramatic Last Supper scene and Don Giovanni’s descent into hell. The orchestra, in top form, followed his intuitions perfectly.”
Don Giovanni
»Das Beste kommt zum Schluss: Das neben der Spielfläche sitzende Philharmonische Orchester musiziert im Altenburger Theaterzelt unter Leitung von GMD Ruben Gazarian einen Mozart voll theatralen Schwung und kraftvoll rhythmischer Betonung. Es ist auch ein Genuss, weil man wirklich einzelne Stimmen sehr gut hört, die sonst – pardon – manchmal doch im Graben bleiben. [...] Ein kurzweiliger Abend, Bravo. Hingehen.«
Don Giovanni
“The best is saved for last: The Philharmonic Orchestra, seated next to the stage in the Altenburg theater tent and conducted by GMD Ruben Gazarian, performs a Mozart full of theatrical verve and powerful rhythmic emphasis. It’s also a delight because you can really hear individual voices very clearly - voices that otherwise, pardon the expression, sometimes get lost in the pit. [...] An entertaining evening - bravo. Don’t miss it.”
Rauschendes Fest der Musik gefeiert. Großartiger Auftakt für Ruben Gazarian
"[...] unter diesen Bedingungen (Pandemie-Einschränkungen) das erste Konzert im neuen Amt als Generalmusikdirektor zu dirigieren, trifft Ruben Gazarian. Doch schafft der Neue am Dienstag ein Wunder, der Abend steigert sich mehr und mehr zu einem rauschenden Fest der Musik. [...] Mozarts heiter strahlende Prager Sinfonie kann einhelliges Entzücken auslösen, wenn zu erleben ist, wie intensiv, feinsinnig, respektvoll der neue GMD und das Orchester an einem neuen Orchesterklang arbeiten."
A Resounding Celebration of Music. A Magnificent Debut for Ruben Gazarian
"[...] Conducting his first concert in his new role as General Music Director under these conditions (pandemic restrictions) is a challenge for Ruben Gazarian. Yet on Tuesday, the new conductor works a miracle, and the evening builds more and more into a resounding celebration of music. [...] Mozart’s cheerfully radiant Prague Symphony can evoke unanimous delight when one witnesses how intensely, subtly, and respectfully the new General Music Director and the orchestra are working to develop a new orchestral sound."
Premiere mit doppeltem Figaro. Ruben Gazarian überzeugt mit Wucht und Witz
… (Ruben Gazarian) erweist sich in diesem Konzert als Vollblutmusiker. Seine Darbietung der Prager Sinfonie mit dem Philharmonischen Orchester hat unglaublichen Drive und sichert der Musik scharf umrissene Konturen. Für das Spielen von Mozart-Sinfonien braucht ein Dirigent weniger ein wissenschaftliches Konzept, sondern mehr ein gutes Gespür für dessen Musik. Das führt zu mehr Natürlichkeit und macht jede Frage nach dem richtigen Tempo überflüssig. So wie Gazarian kann man Mozart-Sinfonien spielen, so schwungvoll und so lebendig und mit dieser Bereitwilligkeit des Orchesters. Auf die nächsten Konzerte mit Ruben Gazarian darf man gespannt sein.
Premiere with a Double Figaro. Ruben Gazarian Impresses with Power and Wit
" [...] (Ruben Gazarian) proves himself to be a thoroughbred musician in this concert. His performance of the “Prague Symphony” with the Philharmonic Orchestra has incredible drive and gives the music sharply defined contours. To conduct Mozart symphonies, a conductor needs less of a scholarly concept and more of a keen feel for the music itself. This leads to greater naturalness and renders any question about the “right” tempo superfluous. Mozart symphonies can be performed just as Gazarian does—so spirited, so lively, and with such willingness on the part of the orchestra. We can look forward with anticipation to the next concerts with Ruben Gazarian."